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Daniel Mattick




Sicherheitslücke in iOS 6.1

iOS Code

Das Betriebssystem iOS 6.1. von Apple startet schlecht. Zuerst muss durch ein Update ein Problem mit UMTS-Verbindungen entfernt werden. Dann gibt Microsoft den Rat, Geräte mit iOS 6.1. aus seinen E-Mail-Servern auszuschließen.
Und nun kam es außerdem zum Fund einer Sicherheitslücke im Sperrbildschirm von iPhones. Eigentlich ist es so gedacht, dass der Lockscreen Unbefugten den Zugang zum Handy nicht gewährt, aber scheinbar lässt er sich ohne Hilfsmittel umgehen.

Adrian D’urso, iPhone-Jailbreaker von Jailbreaktnation, schreibt in seinem Blog, dass er die Zahlensperre seines iPhones mit Hilfe von ein paar Tastenkombinationen umgehen kann.
Dies tut er, indem er das System mit zeitlich geschickt abgepassten Aktionen überfordert und sich auf diese Weise kompletten Zugriff auf Fotos, Kurznachrichten, die Kontaktliste und die Voice-Mailbox verschafft.
Zwar sei der Trick nicht unbedingt einfach durchzuführen, doch generell  könne jeder Computerlaie ihn erlernen. Wer genug übt, kann den Trick in weniger als zehn Sekunden ausführen.

D’urso schreibt nicht, welche iOS-Geräte anfällig sind, ob ausschließlich auf iOS 6.1. oder ebenfalls auf 6.1.1.
Manche Leser des Blogs kommentieren, dass der Trick bei ihnen klappe, andere jedoch können ihn nicht anwenden.
Bei einem Versuch des Autoren auf einem iPhone 4s mit iOS 6.1.1. gingen einige Versuche daneben.
Bei „AllthingsD“ erklärte er Apple, dass die Arbeiten an einer Lösung liefen:
„Wir sind uns der Problems bewusst und werden es in einem zukünftigen Software-Update lösen.“

Bis zur Lösung des Problem gilt, dass ein ungeschützt herumliegendes iPhone trotz Zahlenschloss gegenüber Personen, welche Kenntnisse über den Trick haben und sich diesen angeeignet haben, ungeschützt ist.
Wer in der Lage ist, auf ein iPhone zuzugreifen und ein paar Minuten zur Verfügung hat, kann auf private Nachrichten und Aufnahmen zugreifen oder aber im Namen des Besitzers Nachrichten verschicken.

Doch sollte man sich bewusst machen, dass der Lockscreen prinzipiell nur vor neugierigen Menschen schütz, vergleichbar mit einem Aktenkofferschloss.
Derjenige, der ein iPhone wirklich knacken will, schafft das auch.

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