Start von Europas schnellstem Computer „Juqueen“

News-Flash

Im Forschungszentrum Jülich wurde jetzt der schnellste Supercomputer Europas offiziell in Betrieb genommen. Er trägt den Namen „Juqueen“.
Die Anlage wurde von IBM gebaut und soll hauptsächlich für Aufgaben in der Neurologie, Biologie, Energie- und Klimaforschung benutzt werden.
Wissenschaftlern aus ganz Europa steht der neue Spitzencomputer offen.
Momentan gilt das „Human Brain Project“ als sein bedeutendstes Einsatzgebiet, das als Ziel die Simulation menschlicher Gehirnfunktionen am Computer hat.

In einer kleineren Ausbaustufe im November 2012 schaffte der Rechner schon 4,1 Petaflops.
Seine endgültige Ausbaustufe hat „Juqueen“  nun mit 5,9 Petaflops erreicht.
Die mit einem BlueGene/Q-System von IBM ausgerüstete Anlage gilt trotz der immensen Rechenleistung zu den weltweit energieeffizientesten Superrechnern.
Mit einer Energieeffizienz von zwei Gigaflops pro Watt belegt „Juqueen“ auf der Liste der Green500 den 5. Platz.
An der Spitze im Rechenleistungs-Ranking steht mit 20 Petaflops der Rechner „Titan“ des US-Energieministeriums.

Die Kosten für „Juqueen“, welche nicht bekannt sind, teilen sich die Helmholtz-Gemeinschaft, der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen.

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